ALTE DONAU Eine visuelle Hommage
Die Alte Donau ist für JOART kein Motiv. Sie ist Erinnerung, Bewegung und Rückzug zugleich.
In seinen Arbeiten verdichtet er analoge Fotografie, Malerei und Text zu vielschichtigen Bildobjekten.
Was entsteht, ist kein Abbild, sondern ein Zustand.
Die Serie basiert auf analogen Fotografien, aufgenommen mit der Leica auf körnigem Filmmaterial.
Diese werden digital verarbeitet und in einen mehrschichtigen Malprozess überführt.
Textfragmente bilden die inhaltliche Grundlage, darüber entstehen gespachtelte Farbräume in komplementären Spannungen.
Das fotografische Motiv wird anschließend als Druck auf die Oberfläche gelegt und manuell weitergeführt.
So entsteht ein Bildraum zwischen Erinnerung, Material und Realität.







VITA – JOART
Joart arbeitet an der Schnittstelle von Erinnerung, Material und Bildkonstruktion. Sein Werk basiert auf einem konsequenten Wechselspiel zwischen analoger Fotografie, digitaler Bearbeitung und physischer Malerei. Ausgangspunkt seiner Arbeiten sind analoge Aufnahmen mit der Leica, die auf bewusst körnigem Filmmaterial entstehen. Diese tragen bereits eine zeitliche Tiefe in sich – Unschärfe, Struktur, Widerstand. Der Künstler entwickelt seine Filme selbst und überführt sie anschließend in einen digitalen Prozess, in dem das Bild fragmentiert und neu komponiert wird. Charakteristisch ist der mehrschichtige Aufbau seiner Werke: Textfragmente im Hintergrund fungieren als semantische Träger von Geschichte und Kontext. Darüber entstehen mit Spachteltechnik und komplementären Farbkontrasten malerische Eingriffe, die den Bildraum physisch aufladen. Erst im letzten Schritt wird das fotografische Motiv wieder aufgebracht – als Inkjet-Druck auf die bestehende Oberfläche. Das Resultat ist kein klassisches Bild, sondern ein objekthafter Bildträger mit räumlicher Präsenz. Inhaltlich kreisen Joarts Arbeiten um Orte persönlicher Prägung. Die Alte Donau in Wien nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Sie ist nicht nur geografischer Bezugspunkt, sondern emotionaler Speicher – verbunden mit Kindheit, Bewegung im Wasser und einem Raum der Ruhe innerhalb der Stadt. JOARTs Werke sind keine dokumentarischen Abbilder. Sie sind visuelle Verdichtungen von Erfahrung.